Bananen

Pflanzenbeschreibung:

 Beschreibung:

Die Banane (Musa) ist eine infolge der Scheinstämme baumartig aussehende Staude, die mehrere Meter Höhe erreichen kann. Den zahlreichen Bananenarten gemeinsam ist, daß sie mehr oder weniger stark unterirdische Ausläufer bilden. Der Scheinstamm wird durch die Blattbasen der mitunter meterlangen Blätter gebildet. Die Bananenblätter sind nicht gefiedert, aber durch den Wind oft fiederähnlich auseinandergerissen . Heimisch ist die Musa sowohl in den Tropen als auch in gemäßigten Zonen. Die artenabhängig mehr oder weniger großen gelben Bananen-Früchte dürften wohl jedem bekannt sein.

Substrat:

Das Substrat sollte durchlässig sein. Ansonsten stellt die Musa keine besonderen Ansprüche.

Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf der Banane ist stark abhängig von der Anzahl der Blätter und als recht hoch zu bezeichnen, da über die großen Blattflächen viel Wasser verdunstet wird.

Lichtbedarf:

Im Sommer möglichst sonnig. Auch Jungpflanzen vertragen die pralle Mittagssonne, sollten aber allmählich daran gewöhnt werden. Im Winter ebenfalls möglichst hell.

Temperatur:

Während der Wachstumsphase gern warm. Die Überwinterung der meisten Arten sollte bei etwa 10 °C erfolgen, wobei einzelne Arten (z.B. Musa basjoo, die Japanische Faserbanane) eingeschränkt frostresistent sind.( mit Überwinterungsschutz ! )

Sonstiges:

Auch wenn Bananenpflanzen gern in voller Sonne stehen, muß man sie nach der Überwinterung unbedingt wieder langsam an die Sonne gewöhnen. Und trotz des hohen Wasserbedarfs mögen Bananen keine Staunässe.

Unbeschädigte Blätter erhält man nur an einem sehr windgeschütztem Standort. In der freien Natur  sind Bananenstauden infolge "Wind und Wetter" nicht unbedingt sehr attraktiv.

Allgemeines:

Bananenstaude ( Banane, Pisang ), Bez. für Verschiedene tropische Pflanzen aus der Familie Bananengewächse, große Stauden, die Blätter sind bis zu 3.5 Meter lang und 0.5 Meter breit, oft vom Wind zerschlitzt. Die Blüten stehen meist in Doppelreihen mit großen rostroten Deckblättern in Blütenständen. Die Früchte mehrerer Arten sind als Bananen genießbar, v. a. die Obstbanane so wie die Mehl- oder Kochbanane ( bis 50 cm lang, armdick, wird nur gekocht oder gebraten in den Anbauländern verwendet ), beide mit hohem Kalorien- und Vitamingehalt und reich an Mineralien. Aus den Blattscheiden der Faserbanane von den Philippinen wird die Manilafaser gewonnen. Bananen, eine Gattung mit über 40 Arten, heimisch vor allem in Südostasien, mehrjährige Stauden, wild in Lichtungen des Urwaldes, teilweise so groß, dass man sie zu Recht als die größten Kräuter des Pflanzenreiches bezeichnen kann. Die Blüten enthalten Nektar und werden von Fledermäusen bestäubt. Die Banane ist eine Beere ( wie die Gurke! ), die Fruchtwand ist lederartig, die Samen liegen bei wilden Arten im Fruchtfleisch. Essbananen entstehen aus den weiblichen Blüten ohne Bestäubung, eine Befruchtung ist unerwünscht, weil die harten Samen die Banane unverkäuflich machen würden. Zuchtrassen der Banane sind seit 1000 n. Chr. in Ostafrika bekannt.